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Die Nasen tropfen, was das Zeug hält - was tun?

Frankfurt a. M., Juni 2002.

Wem die Farbe beim Streichen davonläuft, der reagiert in der Regel ziemlich verschnupft. Denn die als Nasen bekannten Spuren von Farbe in unkontrollierter Abwärtsbewegung sind wahrlich keine Zierde. Die Nasenbildung kann sehr gegensätzliche Ursachen haben, nämlich zu sparsamen oder verschwenderischen Umgang mit der Farbe. Der Versuch, durch übermäßiges Verdünnen an der Farbe zu sparen empfiehlt sich genauso wenig wie allzu dick aufzutragen: Auch wer so den zweiten Anstrich und damit Zeit sparen will, wird enttäuscht. Übrigens: Gerade glänzende Oberflächen sollte man vor dem Streichen abschleifen, damit die Farbe gut anhaften kann. Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch mal läuft, heißt es schnell reagieren: Solange die Farbe noch nass ist, kann man sie mit Pinsel oder Rolle gleichmäßig verstreichen. Sind die Nasen erst einmal getrocknet, müssen sie abgeschliffen werden und eine weitere Farbschicht ist fällig, um einen gleichmäßigen Anstrich zu erzielen.

Mehr Lösungen für Farbprobleme aller Art bietet die Homepage des Paint Quality Institute Deutschland unter www.farbqualitaet.de.

 

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