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2002, 2001 > Informationsarbeit
im Dienst der Farbqualität
Frankfurt/Main, Juli 2001.
Viele Menschen halten Farben und Lacke für austauschbare
Produkte, die man am besten möglichst billig einkauft. Anstreichen
bewerten sie als anspruchslose Tätigkeit, bei der es nur
auf schnelle Erledigung und niedrige Kosten ankommt. Ein Image,
das nicht nur falsch und ärgerlich ist, sondern all diejenigen
schadet, die mit Farbe beruflich zu tun haben. Denn die handfeste
Konsequenz sind spürbare Gewinneinbußen für die
Hersteller von Farben und ihre Zulieferer ebenso wie für
Absatzmittler und professionelle Verarbeiter. Grund genug, dieser
beunruhigenden Entwicklung entgegenzuwirken. Genau dies hat sich
das Paint Quality Institute (kurz PQI) zur Aufgabe gemacht: Mit
der Freischaltung der dreisprachigen Website Mitte Juni fiel der
Startschuss für kontinuierliche Meinungsbildung pro hochwertige
Farbe als Grundlage für erstklassige Anstricharbeiten. Der
deutsche Leiter des Instituts, Ludger Küper, und seine Kollegen
in Großbritannien und Frankreichwollen mit ihrem Konzept
den großen Erfolg des US-amerikanischen Mutterinstituts
in Europa wiederholen.
"Wir wollen die Vorteile der Verwendung hochwertiger,
umweltfreundlicher Farben vermitteln
und den Menschen vor Augen führen, dass ein sorgfältig
ausgeführter Anstrich eine lohnende Investition ist"
so definiert Ludger Küper, Leiter des Paint Quality
Institute Deutschland die zentrale Aufgabenstellung seiner Institution.
Was das in Frankfurt ansässige PQI erreichen will,
ist ein echter Bewusstseinswandel in breiten Schichten der Bevölkerung.
Ein Ziel, das natürlich
nur langfristig erreicht werden kann. Dafür will man sich
als neutrale und zuverlässige Informationsquelle etablieren,
die über gebündelte Kompetenz rund ums Thema Farbe verfügt.
Gleichzeitig wirbt man um Vertrauen und Zusammenarbeit in der
Farben- und Baubranche.
"Wir sind nicht nur völlig markenneutral, wir bevorzugen
auch keinen Vertriebsweg", sagt Küper.
In der Tatsache, dass das Paint Quality Institute
sich sehr stark an Endverbraucher wendet und diesen auch praktische
Tipps für das erfolgreiche Streichen und überzeugende
dekorative Effekte gibt, sieht Küper keinen Grund zur Beunruhigung
für professionellen Verarbeiter. "Wir bringen mit unserer
Arbeit niemandem dazu selbst zu streichen, der dies nicht ohnehin
schon vorhatte.
Denjenigen, die es selbst machen, müssen wir
aber auch ganz handfesten Nutzen bieten, damit sie sich wirklich
mit dem Thema Farbqualität auseinandersetzen", gibt
er zu bedenken. Und diese Auseinandersetzung kann langfristig
sogar direkt dem Malerhandwerk zugute kommen. "In dem Maße,
wie das Qualitätsbewusstsein für Farbe in der Bevölkerung
zunimmt, wächst auch die Bereitschaft, in professionelle
Arbeit zu investieren."
Auf den drei großen europäischen Märkten
präsent
Zeitgleich mit Deutschland geht das PQI auch in
Großbritannien und Frankreich an den Start
und deckt so die wichtigsten Märkte für Farben und Lacke
in Europa ab. Ludger Küper, Leiter
des PQI Deutschland und seine Kollegen in Großbritannien
und Frankreich begreifen das Institut als europäische Einrichtung
mit prägnantem und einheitlichem Profil. "Wir vom PQI
wollen den internationalen Austausch fördern und aus dem
Vergleich verschiedener nationaler Märkte neue Erkenntnisse
über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Kauf-, Verarbeitungs-
und Einrichtungsverhalten gewinnen", umreißt Küper
die Stoßrichtung. Ganz auf dieser Linie liegt auch eine
Verbraucherstudie zu Deutschland, Großbritannien und Frankreich,
deren Ergebnisse der interessierten Fachöffentlichkeit nach
und nach vorgestellt werden sollen.
Website für die drei großen europäischen
Märkte
Mit der Fertigstellung des internationalen Webauftritts
für Deutschland, Frankreich und die Britischen Inseln hat
das PQI seine Informationsarbeit aufgenommen. Mitte Juni wurde
die dreisprachige Homepage freigeschaltet, deren deutschsprachige
Seiten direkt unter der Adressewww.farbqualitaet.de
aufgerufen werden können. Zunächst wendet sich der Internetauftritt
allerdings hauptsächlich an die Endverbraucher. "Einfach
deshalb, weil es ja gerade diejenigen sind, die sich nicht professionell
mit Farbe beschäftigen, bei denen das Qualitätsbewusstsein
wirklich fehlt. Hier müssen wir also die Basisarbeit leisten",
sagt Ludger Küper, Leiter des PQI Deutschland. "Sukezssive
werden wir auf unserer Website auch den Profis aus Handwerk und
Handel ein auf ihre Interessen und Bedürfnisse abgestimmtes
Informationspaket anbieten." Über klassische Pressearbeit
und die Organisation von Veranstaltungen sucht das Paint Quality
Institute aber von Anfang an intensiv das Gespräch mit der
Branche.
Erfolgreiches amerikanisches Vorbild
Dass die Strategie der Bewusstseinsbildung in Sachen
Farbqualität langfristig zum Erfolg führt, zeigt das
Beispiel USA: Bereits 1989 wurde dort das amerikanische PQI gegründet.
Damals war die Marktsituation dort ähnlich wie heute in Deutschland:
Der Marktanteil hochwertiger Farben ging ständig zurück,
das Bewusstsein für die Bedeutung von Anstreichtätigkeiten
für die Lebensqualität schwand. Inzwischen hat sich
die Situation spürbar verbessert nicht zuletzt ein
Verdienst der beharrlichen Arbeit des PQI, dessen Vertreter sogar
in Fernseh- und Radiostationen auftreten, um das Publikum in Sachen
Farbqualität zu informieren. Die wertvollen Erfahrungen,
die in zwölf Jahren in den USA gesammelt werden konnten,
kommen nun natürlich den europäischen Ablegern zugute.
Kompetenz durch solide Forschungsbasis
Die Fachinformationen des PQI, mit denen Endverbraucher,
Handwerk und Handel versorgt werden, stehen auf einer soliden
Forschungsgrundlage. Vor allem dank umfangreicher Langzeitstudien
zu Farbeigenschaften wie Langlebigkeit, Scheuerbeständigkeit,
UV-Schutz, Haftung bei Feuchtigkeit, Farbton- und Lichtbeständigkeit
können die Wissenschaftler des PQI exakte Aussagen über
Qualität und Anwendungsspektrum aller Anstrichtypen machen.
In vierzehn so genannten Bewitterungsstationen rund um den Globus
werden ständig auf über 30.000 Testpanelen 100.000 Farbformulierungen,
die alle Arten von Farben und Lacken umfassen, unter den verschiedensten
klimatischen Bedingungen geprüft. Dabei müssen sich
die Anstriche oft unter extremem Wetter bewähren. In Europa
etwa hat man als Standorte Schweden und Südfrankreich ausgewählt
- wegen der starken Temperaturschwankungen bzw. der aggressiven
Meeresluft. Insgesamt konnten im zentralen Rechenzentrum in Spring
House, Pennsylvania bisher die Daten von 4 Millionen Panels zusammengetragen
und ausgewertet werden.
Engagierter Sponsor: Die Rohm and Haas Company
Hinter dem PQI steht mit der Rohm and Haas Company
ein kompetenter Sponsor mit einer langen Tradition. Seine Wurzeln
hat der amerikanische global player in Deutschland: 1907 gründeten
Dr. Otto Röhm und Dr. Otto Haas ihr Unternehmen in Esslingen
und bereits 1909 wurde eine Niederlassung in den USA gegründet.
1917 entstand aus dieser ein unabhängiges Unternehmen, dessen
Hauptsitz seitdem in Philadelphia, Pennsylvania liegt. Heute werden
in den 150 Niederlassungen in 40 Ländern über 22.000
Mitarbeiter beschäftigt. Eine Schlüsselposition kommt
dabei auch Europa zu, wo Rohm and Haas allein in 16 Staaten vertreten
ist. Mit hochwertigen Chemikalien, die in über 100 Ländern
verkauft werden, erzielt Rohm and Haas einen jährlichen Umsatz
von rund $ 6,5 Milliarden. Die belieferten Industriesparten umfassen
u.a. Elektro- und Computerbranche, Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft,
vor allem aber auch die Farbenproduktion: Rohm and Haas ist einer
der weltweit größten Lieferanten von hochwertigen Rohstoffen
für Bindemittel und Additive. Unter der Abkürzung ROH
ist das Unternehmen an der New Yorker Börse vertreten. Ausführliche
Informationen über Aufbau, Geschäftsbereiche und Standorte
des Unternehmens bietet die Website www.rohmhaas.com.
Ansprechpartner des PQI in Deutschland ist Ludger
Küper, Tel.: 069-78996-165, Fax: 069-78996-164, E-Mail: Kueper@rohmhaas.com,
Servicepartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
sind Renate Zillessen, Heike Steinmetz und Michael Cuntz, TextKonzept.
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