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> Home > Pressemitteilungen > Weniger Lösemittel – mehr Umweltschutz EU erhebt neue Richtlinie zum Schadstoffgehalt lösemittelhaltiger Farben und Lacke

Presseinformation

Weniger Lösemittel – mehr Umweltschutz
EU erhebt neue Richtlinie zum Schadstoffgehalt lösemittelhaltiger Farben und Lacke.

Frankfurt am Main, 17. Januar 2007.

Verbraucher können sich ab diesem Jahr auf ein größeres Angebot von umweltfreundlichen Farben und Lacken einstellen. Seit dem 1. Januar diesen Jahres gilt für Hersteller und Zulieferer der Farben- und Lackindustrie eine neue Richtlinie, die den Schadstoffgehalt in ihren Produkten europaweit verringern soll. Dabei geht es in erster Linie um die Eindämmung des so genannten VOC-Gehalts, der vor allem in lösemittelhaltigen Farben und Lacken besonders hoch ist. VOC bedeutet organische, flüchtige Bestandteile, die zu erheblichen Schadstoff-Emissionen in die Luft führen und unter anderem für erhöhte Ozonwerte mit verantwortlich gemacht werden. Langfristig gesehen sollen lösemittelhaltige Anstrichmittel komplett vom europäischen Markt verschwinden. Eine Alternative sind Farben und Lacke auf Wasserbasis.

In Deutschland dürfte die Umsetzung der neuen Richtlinie im Farbenbereich kein Problem sein. Bereits seit einiger Zeit haben sich sowohl in Malerbetrieben als auch bei Heimwerkern lösemittelfreie Produkte auf Wasserbasis durchgesetzt, für die die neue Richtlinie keine Bedeutung hat. „Wer renoviert, greift lieber zur umweltfreundlichen, geruchsarmen Variante mit dem Blauen Engel“, bestätigt auch Ludger Küper, Direktor des unabhängigen Paint Quality Institute (PQI). Ein ähnlicher Trend zeichnet sich bei Lacken und Lasuren ab. Hier nehmen vermehrt wasserbasierte Acryllacke einen festen Platz im Produktfolio der Baumärkte ein, die in Punkto Haltbarkeit und Langlebigkeit den lösemittelhaltigen Systemen sogar weit überlegen sind.

Dies bestätigen Langzeittests, die PQI auf seiner Bewitterungsstation in Südfrankreich durchgeführt hat. In Puget Thenier nahe Nizza werden über 50 verschiedene Lacke, Farben und Lasuren jahrelang den gleichen klimatischen Bedingungen ausgesetzt, d.h. Niederschlag, Temperaturschwankungen und sonstigen Umwelteinflüssen. Ziel ist ein direkter Vergleich sowie die Dokumentation der Haltbarkeit von wasserlöslichen und lösemittelhaltigen Anstrichmitteln unter extremen Bedingungen.

Eine wegweisende Studie für die Hersteller und Zulieferer der Farbenindustrie. Denn ab 2010 will die EU die aktuelle Umweltrichtlinie weiter verschärfen. Deren Einhaltung dürfte in Deutschland schwierig sein, so dass spätestens dann wasserlösliche Farben- und Lacksysteme lösemittelhaltige Anstrichmittel wohl komplett ersetzen werden.

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Wer in diesem Jahr renoviert, kann sich über ein größeres Angebot von umweltfreundlichen Farben und Lacken freuen. Seit Januar gilt eine neue EU-Richtlinie, die den Schadstoffgehalt in Anstrichmitteln europaweit verringern soll.
Foto: www.farbqualitaet.de


Pressekontakt:
rot. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tine Mauelshagen, Hausdorffstraße 69, 53129 Bonn, www.rot-pr.de, Tel.: 0228/ 249 66 30,
Fax: 0228 / 249 66 43, t.mauelshagen@rot-pr.de

Leserkontakt: Rohm and Haas Deutschland GmbH, Paint Quality Institute,
In der Kron 4, 60489 Frankfurt am Main, www.farbqualitaet.de,

Tel.: 069 / 78 99 61 65, Fax: 069 / 78 99 61 64, lkueper@rohmhaas.com


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